Die Trockensteppe ist kein Land, das Menschen willkommen heißt. Grasland, ausgetrocknete Salzebenen und gewaltige Schluchten wechseln sich mit heißen Quellen und kaum fruchtbarem Boden ab. Wer hier lebt, tut es entweder aus Notwendigkeit – oder weil er an Orten überleben kann, die andere längst verlassen hätten.

Über Generationen haben sich deshalb sehr unterschiedliche Kulturen und Glaubensvorstellungen entwickelt. Ahnenverehrung und Naturglaube stehen neben lokalen Traditionen, während Nomaden, Händler, Söldner und Räuber um dieselben knappen Ressourcen konkurrieren. Wo in anderen Teilen Sanktuarios große Institutionen Macht ausüben, herrscht hier oft nur das Gesetz dessen, der stark genug ist, es durchzusetzen.

Die Landschaft selbst trägt außerdem die Spuren uralter Konflikte. Tempel, verlassene Siedlungen und Gräber erinnern daran, dass die Steppe keineswegs immer leer gewesen ist.

ZentrumKed Bardu
LandschaftSteppe · Canyon · Ödland
KlimaTrocken-heiß, staubige Winde
Bekannt fürBarbarenclans
Typische GefahrenPlünderer, Kannibalenkulte
Weite, staubige Canyons der Trockensteppe
StaubigHartGesetzlos

Bedeutende Orte

Die befestigte Karawanenstadt Ked Bardu zwischen den Felsen der Trockensteppe
Stadt

Ked Bardu

Eine befestigte Handels- und Karawanenstadt, in der Barbarenclans, Händler und Söldner ein zähes, pragmatisches Miteinander pflegen.

Weite rote Schluchten und gewundene Pfade durch das dürre Ödland
Ödland

Rote Schluchten

Von Wind und Zeit zerfurchte Canyons, die Karawanenwege abkürzen – und Hinterhalten guten Schutz bieten.

Ein Nomadenlager aus Zelten, Totemmasten und Feuerstellen in der Trockensteppe
Lager

Nomadenlager

Bewegliche Siedlungen aus Zelten und Totemmasten, die mit den wenigen Wasserstellen der Steppe wandern.

Bewohner & Gefahren

Bewohner & Gesellschaft

Barbarenclans und Nomadenstämme teilen sich die Steppe in einem Geflecht aus Bündnissen und alten Fehden. Wer hier überlebt, kennt jede Wasserstelle und jeden Zufluchtsort – Fremde haben es entsprechend schwer.

Gefahren & Kreaturen

In den entlegeneren Schluchten haben sich Kannibalenkulte und Plündererbanden eingenistet, die Karawanen aus dem Hinterhalt überfallen. Gerüchte über dämonische Rituale tief in den Ödländern häufen sich seit Liliths Rückkehr.

Notiz von Archivar Valen · unbestätigtDie Berichte ähneln sich, doch keiner nennt denselben Ort. Vielleicht wechseln die Kulte ihre Lager — vielleicht folgt ihnen etwas anderes durch die Ödländer.

Verbindung zur Geschichte

  1. Wiege der Barbaren

    Die Trockensteppe gilt vielen als Wiege der Barbarenkultur Sanktuarios – ein hartes Land, das seine Bewohner zu ebenso harten Kämpfern macht.

  2. Clanrecht statt Krone

    Fernab zentraler Autorität regeln hier Clanrecht und persönliche Stärke, was anderswo Gesetze und Institutionen übernehmen.

  3. Gegenwart: Offene Wege, offene Gefahr

    Ohne zentrale Ordnung nutzen Plünderer und Kulte die Weite der Steppe – ein Zustand, der sich mit jeder neuen Unruhe im Land verschärft.