Kehjistan war einst eines der bedeutendsten Reiche der Menschheitsgeschichte. Hier entstanden frühe Hochkulturen, Wissenschaft und systematische Magieforschung. Mächtige Magierclans wie die Vizjerei prägten über Jahrhunderte das Reich – und ihre Rivalitäten führten schließlich zu den verheerenden Magierclankriegen.

Auch religiös spielte Kehjistan eine zentrale Rolle. Akarats Lehren und der daraus hervorgegangene Zakarum-Glaube verbreiteten sich von hier aus über große Teile Sanktuarios. Gleichzeitig wurde das Land immer wieder zum Schauplatz des Ewigen Konflikts und dämonischer Intrigen.

Zur Zeit von Diablo IV ist von der einstigen Pracht nur noch wenig übrig. Caldeum ist gefallen, große Teile des Reiches liegen verlassen unter dem Sand und Kultisten durchstreifen die Ruinen auf der Suche nach Relikten und verbotener Macht. Gerade deshalb gehört Kehjistan zu den spannendsten Orten Sanktuarios: Fast jede Ruine kann ein Überbleibsel aus einer anderen Epoche menschlicher Geschichte sein.

ZentrumGea Kul · Caldeum
LandschaftWüste · Ruinen · Küste
KlimaHeiß und trocken, kühle Nächte
Bekannt fürHoradrim · Triune
Typische GefahrenHitze, Kultisten, Grabräuber-Fallen
Verfallene Wüstenstadt unter glühendem Himmel in Kehjistan
GlühendVerfallenVergessen

Bedeutende Orte

Die weitläufigen Paläste und Ruinen Caldeums über der Wüste Kehjistans
Ruinenstadt

Caldeum

Einst prächtige Handelsmetropole am Rand der Wüste, heute größtenteils Ruine – ihre eingestürzten Paläste erzählen von vergangenem Reichtum und dem Preis, der dafür gezahlt wurde.

Der befestigte Küstenhafen Gea Kul im goldenen Licht der Wüste
Stadt

Gea Kul

Ein geschäftiger Küstenhafen, über den heute ein Großteil des verbliebenen Handels der Region läuft.

Ein halb im Wüstensand versunkener Tempel aus einer vergangenen Epoche Kehjistans
Ruine

Versunkene Tempel

Von Sand überzogene Kultstätten früherer Religionen, in deren Fundamenten sich Spuren der Triune finden.

Bewohner & Gefahren

Bewohner & Gesellschaft

Gelehrte, Händler und Glücksritter treffen in Kehjistan aufeinander – angezogen von den Resten alter Bibliotheken, Tempelschätzen und dem, was unter dem Wüstensand noch immer schlummert.

Gefahren & Kreaturen

Die Region gilt seit jeher als fruchtbarer Boden für Kulte: Die Triune, ein alter Orden, der dämonische Verehrung als Glauben an wohlwollende Gottheiten tarnt, hat hier ihre Wurzeln und ist bis heute nicht vollständig ausgerottet.

Verbindung zur Geschichte

  1. Die Gründung der Horadrim

    Kehjistan ist eng mit der Gründung der Horadrim verknüpft, jenes von Tyrael ins Leben gerufenen Gelehrtenordens, der dämonisches Wissen bewahren und Sanktuario vor den Übeln schützen sollte.

  2. Der verblasste Glanz

    Der Glanz dieser Ära ist längst verblasst. Bibliotheken verfielen, Tempel wurden verlassen, und die Wüste begann, zurückzuerobern, was einst errichtet wurde.

  3. Begraben, nicht vergessen

    Bis heute liegen Archive, Artefakte und alte Feinde unter Kehjistans Sand begraben – und warten darauf, wiederentdeckt oder wiedererweckt zu werden.